Das Wetter in Fürstenzell

Vortrag: Rebschnitt im Hausgarten

Referent: Otto Bichlmeier,

Teilnehmerzahl unbegrenzt,

Anmeldung nicht erforderlich,

Unkostenbeitrag: 5,00 Euro

 

Grundlagen und Methoden für den Hausgarten

Der Schnitt der Reben ist die wichtigste jährliche Erziehungsmaßnahme. Er sorgt für ein Gleichgewicht zwischen Wachstum, Ertrag und Reife und für die festgelegte Erziehungsform. Das fruchttragende Holz muss an der richtigen Stelle auf das zulässige Maß eingekürzt werden. Das Schneiden von Wein ist für viele Hobbygärtner eine Wissenschaft.

 Allgemeine Regeln

  • Der beste Zeitpunkt für einen Schnitt der Hauptreben ist im März.
  • Wichtig ist, sehr sauberes und sehr scharfes Werkzeug zu verwenden.
  • Zuerst muss die Weinrebe erzogen und aufgebaut werden. Erst dann wird geschnitten.
  • Fruchtholz muss möglichst nah am alten Holz angeschnitten werden.
  • Hinter der letzten abgezählten Knospe einen Stummel von 1 bis 2 cm stehen lassen. Der Stummel verhindert das Austrocknen der darunter liegenden Knospe.
  • Schnitt schräg ansetzen, damit das gelegentlich austretende „Blut“ an darunter liegenden Knospen vorbeigeleitet wird.
  • Triebe beim Schneiden nicht quetschen.

Ich gehe hier einmal davon aus, dass eine korrekt erzogene Rebe geschnitten werden soll. In den ersten zwei bis drei Jahren dient der Schnitt meist ausschließlich der Erziehung der Traube. Dann müssen normale Schnittmaßnahmen durchgeführt werden. Das ist auch ein anderes Kapitel.

 

 

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